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Initiativen für Kunststudent:innen aus der Ukraine

Als unmittelbare Reaktion auf den großflächigen Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine stellte die Universität für angewandte Kunst Wien für das Studienjahr 2022/23 Studienplätze für ukrainische Studierende, die zuletzt an einer künstlerischen Hochschule in der Ukraine studiert hatten, zur Fortführung ihres Studiums zur Verfügung.

Bernhard Kernegger, Vizerektor für Lehre: „Die Angewandte hat nach dem Ausbruch des Kriegs gegen die Ukraine einmalig 50 zusätzliche Studienplätze geschaffen, für die sich geflüchtete Studierende aus der Ukraine mit einem passenden aufrechten Studium bewerben konnten. Diese Studierenden sind nun vollwertige Studierende der Angewandten und werden auch nicht mehr separat betreut. Nach einer intensiven Anfangsphase, wo die Angewandte u.a. noch bei aufenthaltsrechtlichen Fragen beratend tätig war, sind diese Studierenden nun Teil der Angewandten geworden, wie alle anderen internationalen Studierenden auch.“

Ruth Anderwald und Leonhard Grond, Professurteam des PhD in Art Programms an der Universität für Angewandte Kunst: „Für uns ist es wichtig, dass Künstler:innen Hilfe von Kunstinstitutionen und Kolleg:innen bekommen, damit sie Zugang zu dem bekommen, was sie aufrecht erhält, sei es in finanzieller, sozialer, emotionaler oder künstlerischer Hinsicht.“

Aktuell sei, so Katharina Gschwandner, Assistentin im Vizerektorat, keine Wiederholung der zusätzlichen Aufnahme neuer Studierender für das heurige Studienjahr geplant; ob die ab 1. Oktober amtierende neue Rektorin Petra Schaper Rinkel Initiativen in dieser Richtung setzen wolle, stehe derzeit noch nicht fest.

(Informationsstand: Ende September 2023)

Befreiung vom Studienbeitrag für ukrainische Studierende

Als Drittstaatsangehörige fallen normalerweise für Studierende aus der Ukraine 726,72 Euro pro Semester an, das Doppelte des regulären Studienbeitrags. Für alle ukrainischen Studierenden an den 22 öffentlichen Universitäten und den 14 Pädagogischen Hochschulen in Österreich bleibt aber auch im Wintersemester des Studienjahr 2023/24 die bereits 2022 /23 erfolgte Befreiung von der Studienbeitragspflicht aufrecht, wie die Website des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) informiert. Dazu Bildungsminister Martin Polaschek: „Seit mehr als einem Jahr herrscht Krieg in der Ukraine, der unsägliches Leid für die ukrainische Bevölkerung verursacht hat. Das betrifft auch ukrainische Studierende in Österreich, die wir aufgrund des Krieges auch weiterhin finanziell entlasten werden.“

Initiative der Akademie der bildenden Künste Wien für Studierende aus der Ukraine

Auch die Akademie der bildenden Künste in Wien unterstützt ukrainische Künstler:innen, die vor dem Krieg geflohen sind. Bislang haben 11 Ukrainer:innen an der Akademie studiert. Sie sind von den Studiengebühren befreit, können kostenlose psychologische Betreuung, finanzielle Soforthilfe, ein Stipendium für das zweite Studienjahr in Höhe von 6.000 EUR und andere Vergünstigungen erhalten, die auch anderen Studierenden zustehen. Es wurden spezielle Residenzen vergeben und das Ernst-Mach-Stipendium ausgeschrieben (dieses wurde 2022 auch einer ukrainischen Wissenschaftlerin zugesprochen, damit sie mit ihrer Tochter nach Wien kommen konnte).

Die Akademie unterstützt auch Künstler:innen, die nicht an der Akademie studieren. So wurde dieses Jahr in Zusammenarbeit mit dem österreichischen Außenministerium das Stipendium A European Artists Solidarity Programme (ASoP) ins Leben gerufen. Es richtet sich an Künstler:innen, auch in der Ausbildung, aus den Transformationsländern östlich der Europäischen Union, deren künstlerische Entwicklung durch die politischen Umwälzungen unserer Zeit gefährdet ist. Erklärtes Ziel des Projekts ist es, exzellente Künstler:innen an ebenso exzellente Institutionen in Österreich zu vermitteln. Jedem Stipendiaten / jeder Stipendiatin wird ein:e Mentor:in zur Seite gestellt. Durch die Patenschaft kann den Stipendiat:innen eine persönliche und gezielte Betreuung angeboten werden. Der / die von der Jury ausgewählte Künstler:in erhält 13.000 EUR, inklusive Lebenshaltungskosten, Honorar und Materialien.

Foto: Anastasia Vasylchenko

Anastasia Vasylchenko, Kunstuniversität Linz

Mein Name ist Nastya und ich studiere an der Kunstuniversität Linz. Ich bin zufällig hierher gekommen. Mein Freund hat mir diese Universität empfohlen, als ich über ein Studium in Österreich nachdachte.

Bald darauf begann das Bewerbungsverfahren und ich bestand die Prüfungen. Der Professor, bei dem ich mich beworben habe, bat mich, bei den Unterlagen der Studierenden meines Fachbereichs zu helfen. Alle waren sehr freundlich.

Im Allgemeinen gefällt mir das Studium im Ausland viel besser, weil es hier mehr technische Möglichkeiten gibt. Da ich mich mit Keramik beschäftige, war mir eine Werkstatt wichtig, die Professor:innen, Brennöfen, und Zugang zu Materialien zur Verfügung stellen kann. Im Allgemeinen ist meine Universität sehr gut ausgestattet.

Der Hauptunterschied zu ukrainischen Universitäten besteht meines Erachtens darin, dass die Studierenden, die an die Universität kommen, bereits ihren eigenen Stil, ihre eigene Kunstauffassung und ihren eigenen Standpunkt haben. Und die Aufgabe der Lehrenden besteht in erster Linie darin, anzustoßen, zu leiten und Vorschläge zu machen. Es gibt keine Spiele im Sinne von „Wir ziehen dich an den Ohren und sagen dir, wie du richtig leben sollst“; die Einstellung ist eher: „Wenn Sie lernen wollen, werden wir Ihnen helfen.“

Jedes Jahr vergibt die Universität im Rahmen eines Wettbewerbs Stipendien für interessante Projekte, für die sich jede:r bewerben kann.

Ich denke, dass man mit einem Studium in Österreich eine gute Basis und eine Chance hat, Künstler:in zu werden.

Der einzige Nachteil ist, dass man nach dem ersten Studienjahr Deutschkenntnisse auf dem Niveau B1 vorweisen muss.