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Der harte und lange Kampf der Ukraine für ihre Freiheit. Zum vierten Jahrestag des großflächigen russischen Angriffskriegs

Future Fragments – Visions from the Present, Ausstellung, Juli 2025

Veranstaltungsort: Window Gallery der ERSTE Foundation

©Valerie Maltseva

Nach nunmehr vier Jahren dauert der brutale, großflächige Krieg Russlands gegen die Ukraine immer noch an. Der Angriff am 24. Februar 2022 verstieß gegen das Völkerrecht und veränderte das Leben aller Ukrainer:innen. 

Die ukrainische Bevölkerung steht vor enormen Herausforderungen, insbesondere durch die anhaltenden, ausgedehnten Angriffe auf die Energieinfrastruktur und das zivile Leben, die die Winterzeit besonders schwierig machen. Allein in Kyiv sind derzeit, im Februar 2026, mehr als 500.000 Menschen ohne Stromversorgung. 

Der 24. Februar markiert einen Tag der tiefen Trauer um die vielen Opfer, aber ist auch ein Symbol für den langen Kampf um die ukrainische Souveränität. Trotz der massiven Zerstörung hat das ukrainische Volk nie seine Entschlossenheit verloren, sich mit enormer Widerstandskraft gegen die russische Aggression zu verteidigen. Die Zukunft bleibt jedoch ungewiss. Obwohl internationale Initiativen für Friedensverhandlungen im Gange sind, werden diese immer wieder unterbrochen, da bisher keine für die Ukraine annehmbare Lösung vorgeschlagen wurde. 

Auf internationaler Ebene ist es deshalb vordringlich, gemeinsam mit den demokratischen Ländern die Ukraine in der Verteidigung ihrer Selbstbestimmtheit massiv zu unterstützen und auf das Ende des illegitimen russischen Angriffskriegs zu fairen Bedingungen für die Ukraine zu dringen – eines Krieges, der nicht nur die Souveränität der Ukraine, sondern die Freiheit ganz Europas bedroht.

Podiumsdiskussion  What Remains, What Disappears  in Kooperation mit der Kyiv Biennale und Asortymentna Kymnata, mit freundlicher Unterstützung von ERSTE Foundation im AIL Angewandte Interdisciplinary Lab am 13. November 2025.

©Mark Chechodaiev

Vier Jahre Office Ukraine

Solidarität und kontinuierliche Unterstützung für ukrainische Künstler:innen und Kulturarbeiter:innen

Die Initiative Office Ukraine wurde nur wenige Tage nach dem 24. Februar 2022 von österreichischen Kunstinstitutionen gemeinsam mit dem BMWKMS in Leben gerufen, um auf die dringenden Bedürfnisse von Künstler:innen und Kulturarbeiter:innen zu reagieren, die infolge der großräumigen russischen Invasion aus der Ukraine vertrieben wurden.

Seitdem sind unsere Büros in Graz, Wien und (bis September 2025) Innsbruck  zu wichtigen Anlaufstellen für ukrainische Kunst- und Kulturschaffende geworden, die nach Österreich gekommen sind – und weiterhin kommen, um Sicherheit und Frieden sowie Möglichkeiten zur Fortsetzung ihrer Arbeit zu finden. Unsere Mission ist es, ukrainischen Künstler:innen und Kulturarbeiter:innen professionelle Unterstützung zu bieten und gleichzeitig nachhaltige Verbindungen zwischen ihnen und der österreichischen Kulturszene aufzubauen.

In den vergangenen vier Jahren haben wir als Brücke zwischen ukrainischen Kreativen und lokalen Institutionen fungiert. An den drei Standorten von Office Ukraine wurden zwischen 2022 und Anfang 2026 über 400 Veranstaltungen mit ca. 850 ukrainischen Beteiligten organisiert, vermittelt oder mitgetragen und darüberhinaus zusätzlich hunderte Personen auf unterschiedliche Weise unterstützt. Diese Aktivitäten ermöglichen es vertriebenen Kulturschaffenden, ihre berufliche Tätigkeit in einem friedlichen Umfeld fortzusetzen und zugleich einen wertvollen Beitrag zur österreichischen Kulturlandschaft zu leisten.

Silkscreen printing workshop led by artist Margo Sarkisova, December 2025

Venue: ZIEGEL Graz

©Office Ukraine Graz 

Dank der Solidarität zahlreicher Kulturinstitutionen und unabhängiger Initiativen in ganz Österreich haben viele Kooperationen stattgefunden. Museen, Galerien, Off-Spaces, Bildungseinrichtungen, Theater und andere Kulturstätten haben ihre Räume und Programme geöffnet und damit Möglichkeiten für professionellen Austausch geschaffen. Viele Partnerschaften begannen 2022 als Notfallhilfen und haben sich seitdem zu langfristigen Kooperationen und Freundschaften entwickelt. Wir danken allen Unterstützer:innen, die in den letzten Jahren an der Seite der ukrainischen Kulturschaffenden standen, von ganzem Herzen. Ihre Solidarität hat viel bewirkt.

Gleichzeitig stehen ukrainische Künstler:innen und Kulturarbeiter:innen – sowohl in der Ukraine als auch im Exil – weiterhin vor großen Unsicherheiten. In Österreich betrifft dies insbesondere die Regelung zum vorübergehenden Schutz, darunter der sogenannte „Blue Card”-Status, die nach derzeitigem Stand im März 2027 auslaufen soll. Viele Kulturschaffende benötigen Rechtssicherheit und professionelle Unterstützung, um sich eine nachhaltige Zukunft aufzubauen. Unterstützungsstrukturen bleiben daher unerlässlich.

Residenz „FOCUS INTERNATIONAL Ukraine“, Rietz, Tirol, Sommer 2025

©Oksana Pohrebennyk

Office Ukraine hat ukrainische Künstler:innen nach den ihrer Ansicht nach benötigten Unterstützungsmaßnahmen für die nächste Zukunft gefragt: 

Anastasiia Mamay, St. Pölten / NÖ

“Nach vier Jahren Krieg, in denen finanzielle und bürokratische Herausforderungen weiterhin drängend sind, hat sich ein neuer Raum für sinnvolle Zusammenarbeit eröffnet. Dies scheint der richtige Moment zu sein, um eine Artist Residency  in Wien zu initiieren, die sich dem nachhaltigen künstlerischen Austausch und der gemeinsamen Projektentwicklung widmet.

Künstler:innen, die heute in der Ukraine arbeiten, setzen sich mit Realitäten auseinander, die direkt vom Krieg und Wandel geprägt sind, während viele von uns in Europa sich mit Fragen der Migration, Zugehörigkeit und sich wandelnden sozialen Landschaften auseinandersetzen. Die wachsende Distanz zwischen diesen Kontexten und die zunehmenden Spannungen um sie herum erfordern Formate, die einen tieferen Dialog fördern.

Ich bin besonders daran interessiert, mit Künstler:innen zusammenzuarbeiten, die derzeit in der Ukraine leben und arbeiten, und einen Rahmen für eine Residency  zu schaffen, der den Austausch zwischen den Kontexten unterstützt und sich mit den sich wandelnden mentalen und sozialen Realitäten befasst, die wir teilen.”

Polina Makarova, Niederösterreich
“Ich glaube, dass ukrainische Künstler:innen vor allem darauf angewiesen sind, dass Office Ukraine seine Arbeit fortsetzt. Diese Unterstützung ist unverzichtbar und von großer Bedeutung, da sie auf mehreren Ebenen wirkt: Sie integriert ukrainische Künstler:innen in die österreichische Kunstszene, schafft und pflegt eine bereits etablierte Gemeinschaft und Verbindungen zwischen Künstlern:innen und bietet umfangreiche Informationen zu Fördermöglichkeiten, zum Steuersystem und zu bürokratischen Angelegenheiten. Dies ist eine äußerst wertvolle und sorgfältig aufgebaute Arbeit. Ihre Fortsetzung wirkt sich direkt auf die soziale und finanzielle Sicherheit der Künstler:innen sowie auf ihre Fähigkeit aus, ihre künstlerische Tätigkeit auch in Zukunft fortzusetzen.

elsewhereland, Januar 2026, Österreichisches Kulturforum Budapest

©Dániel Pék

Lucy Ivanova, Wien
Künstler:innen sind alle unterschiedlich, genau wie jeder Mensch. Ich weiß nicht, was jeder von uns braucht, aber ich habe einige Träume:

  1. Dass der Krieg so schnell wie möglich zugunsten der Ukraine endet.
  2. Finanzielle Unterstützung durch das Land, in dem ich lebe.
  3. Kulturpass.
  4. Ein Radiergummi für einen Druckbleistift, der ewig hält (vielleicht mit Ersatzteilen) und nicht nur für den einmaligen Gebrauch gedacht ist.
  5. Steuerbefreiung.
  6. Sozialversicherung.
  7. Die Möglichkeit, ein Haus in mehrere Ateliers umzuwandeln.

Sasha Kurmaz

Überleben, durchhalten und sich nicht gegenseitig auffressen.

Office Ukraine lädt Kulturorganisationen, Institutionen und Einzelpersonen ein, weiterhin mit ukrainischen Künstler:innen und Kulturarbeiter:innen zu kooperieren und sie zu unterstützen. Die fortgesetzte Zusammenarbeit trägt dazu bei, dass Kunst und Kultur auch in Zeiten einer fundamentalen Krise angeboten und erlebt werden können. Und die Solidarität hilft den geflüchteten Ukrainer:innen weiterhin dabei, sich eine zweite Heimat aufzubauen.

Wenn Sie bereit und in der Lage sind, unsere Aktivitäten zu unterstützen, können Sie dies auch mit einer Spende tun.

Konto: tranzit.at – Verein zur Förderung von Kunst und Wissenschaft

IBAN: AT362011184532396001