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Andrei Siclodi (1972–2025)

Foto: Valerie Maltseva

In liebevollem Gedenken an

Andrei Siclodi (* 5. Mai 1972 in Bukarest, † 18. August 2025 in Hall in Tirol)

Wir trauern um Andrei Siclodi, Direktor des Künstler*innenhaus Büchsenhausen, Mitglied der Steuerungsgruppe von Office Ukraine, unseren geschätzten Kollegen und lieben Freund.

Andrei studierte Kunstgeschichte und Vergleichende Literaturwissenschaft in Innsbruck und arbeitete als Kurator, Autor, Herausgeber und Kulturarbeiter. Er war Gründungsdirektor des Fellowship-Programms für Kunst und Theorie am Künstler*innenhaus Büchsenhausen in Innsbruck, eine Position, die er bis zu seinem Tod innehatte. Unter seiner Leitung entwickelte sich Büchsenhausen zu einem international anerkannten Ort des künstlerischen Austauschs und des kritischen Diskurses, der seit 2003 mehr als 100 internationale Stipendiat*innen beherbergte.

Seit Beginn des großflächigen russischen Angriffskriegs in der Ukraine ist das Künstler*innenhaus Büchsenhausen dank Andreis Engagement in der österreichweiten Initiative Office Ukraine zu einer Anlaufstelle für ukrainische Künstler*innen und Kulturschaffende geworden. Als die Plattform ins Leben gerufen wurde und Vertreter*innen aus dem Kunst- und Kulturbereich erstmals zusammenkamen, um Möglichkeiten zur Unterstützung ihrer Kolleg*innen aus der Ukraine zu erörtern, schloss er sich dieser Initiative ohne zu zögern an, half beim Aufbau von Office Ukraine und sorgte dafür, dass das Künstler*innenhaus Büchsenhausen zu einer der Gastinstitutionen wurde. Nicht zuletzt aufgrund seiner eigenen Migrationsbiografie war ihm die Dringlichkeit bewusst, Menschen zu helfen, deren Leben und berufliche Netzwerke durch den Krieg zerstört worden waren. 

Als Mitglied der Steuerungsgruppe von Office Ukraine trug er dazu bei, die Plattform so zu gestalten, dass sie den sich wandelnden Bedürfnissen der Community gerecht wurde, und arbeitete eng mit dem Innsbrucker Team zusammen, um ukrainischen Künstler*innen und Kulturarbeiter*innen, die in Westösterreich Zuflucht gesucht hatten, Unterstützung und Perspektiven zu bieten.

Andrei war bekannt für seine Neugier, seine kritische Reflexion, seinen Mut, seine Empathie und seine Großzügigkeit. Er setzte sich für andere ein, teilte sein Wissen bereitwillig und inspirierte uns durch seine Herzlichkeit, seinen Humor und seine Offenheit. Seine Beharrlichkeit, mit der er seine Überzeugungen verfolgte, sowie seine Fähigkeit, Menschen miteinander zu verbinden, hinterließen bei allen, die mit ihm zusammengearbeitet haben, einen bleibenden Eindruck. 

Wir sind zutiefst dankbar für sein großes Engagement und werden sein Andenken bewahren in tiefer Dankbarkeit für alles, was er der Office Ukraine-Community gegeben hat.

Wir werden ihn sehr vermissen.

Unsere Gedanken und unser aufrichtiges Beileid gelten seiner Familie und seinen Angehörigen.


Veronika Riedl, Anastasiia Diachenko und Nayra Hammann (Office Ukraine Innsbruck)

Larissa Agel, Michaela Geboltsberger, Simon Mraz, Georg Schöllhammer, Karin Zimmer, Esther Brandl, Natalia Gurova, Sasha Horbatiuk, Susanne Jäger, Mark Napadenski, Andreas Wesle, Ania Zorh (Office Ukraine Wien)

Margarethe Makovec, Anton Lederer, Nastia Khlestova, Johanna Hierzegger, Olia Fedorova (Office Ukraine Graz)